La Mousson Tee Design Blog
Archiv für "International"
Two leaves and a bud…
Schon etwas älter, aber immer noch herzergreifend niedlich, dieser TV-Spot fĂĽr ein japanisches Teegetränk…
Hugh Jackman macht uns den Tea-walk…
Die Firma Lipton samt dazugehörigem Eistee mag der passionierte Teetrinker zwar nur entfernt mit echtem Teegenuss verbinden, doch ist der aktuelle Werbespot mit Superstar Hugh Jackman ganz sehenswert und vielleicht auch ein Botschafter fĂĽr echten Tee! Passenderweise steht das Projekt auch unter dem Motto Drink positive…
Design we like: SANNA ANNUKKA
Ich erinnere mich noch gut an das Gefühl beim Erwerb einer CD der britischen Band Keane. Diese CD ist rundum gelungen dachte ich, zum ersten Mal beim Reinhören in die Lieder, beim zweiten Mal beim Betrachten des CD-Covers, das mich unheimlich ansprach und meine ästhetischen Nerven zum kitzeln brachte.

Das war der Moment, in dem ich Bekanntschaft mit Sanna Annukka machte, wobei ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wußte, wer das sein sollte. Die Erkenntnis kam prompt danach beim Durchblättern eines coffee table books für Graphikdesign. Das sind doch die selben, markanten und wunderschönen grafischen Muster wie auf der Keane CD, dachte ich und siehe da, das Kind hatte nun auch einen Namen und gehörte der halb finnisch, halb englischen Illustratorin und Textildesignerin Sanna Annukka.
Auf ihrer Homepage www.sanna-annukka.com beschreibt sie sich selbst als sehr naturverbunden mit einer Vorliebe zur Folklore. Das ist es auch, was ihre Muster so prägnant und unverwechselbar macht, ihr eine eigene Handschrift verleiht. Man spürt die Liebe zur Natur, zur Geschichte Finnlands aber immer mit einem modernen Twist. So beschreibt sie ihre Sommer in Finnland und Lappland, die sie beim campen in der Natur verbracht hat, als große Inspirationsquelle für ihre Werke, ebenso das finnische Nationalepos Kalevala, eine Sammlung finnischer Mythen und Heldensagen, die auch großen Einfluss auf eine Kollaboration mit dem finnischen Textilhersteller Marimekko im Frühjahr/ Sommer dieses Jahres hatte.



La Mousson freut sich auf neue Projekte von und mit Sanna Annukka und hofft insgeheim, dass sie auch eine Vorliebe fĂĽr guten Tee hat…
Quelle fĂĽr Text und Bilder: www.sanna-annukka.com
London: Private Atmosphäre im “Hidden Tea Room”
Aus unserer London Reihe kommt hier noch ein besonderer Tipp für Freunde exklusiver Lokalitäten.
Der Hidden Tea Room beschreibt sich selbst als private underground restaurant in London, which hosts Traditional Champagne Afternoon Teas.
Die Veranstalterin nennt sich ominös Lady Gray und beschreibt sich als passionierte Konditorin, mit einer besonderen Affinität zur französischen Patisserie-Kultur aber auch zur amerikanischen und englischen Backkultur. Mehr erfahren wir nicht über sie, ebensowenig wie über den Standort des tea rooms, der irgendwo in der Nähe der Old Street liegen soll. Der Nachfrage entsprechend öffnet der Hidden Tea Room seine Pforten 2 bis 8 Mal im Monat. Ein Blick auf die Liste der Reservierungen verrät aber, dass bis Ende November alles ausgebucht ist.

Die Speisekarte reicht vom traditionellen cream tea, ĂĽber cupcakes, lemon drizzles und hausgemachte englische scones bis zu 23 verschiedenen Sorten Tee. Jede Veranstaltung beginnt traditionell mit einem Glas Champagner auf der Dachterasse!
Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, die Intimität des guten alten afternoon tea zurückzuholen, die im Zeitalter von Ketten und Massenabfertigung etwas verloren gegangen scheint. Daneben bietet sie eine schöne Alternative zum steifen Nachmittagstee in so manchem Luxushotel.
Aus diesem Anspruch heraus entstand die Idee afternoon teas in einem wohnzimmerartigen, privaten Umfeld zu veranstalten, indem sich Freunde der englischen Teekultur zum gemeinsamen Schlemmen treffen können. Der Hidden Tea Room wird somit zum Insider-Treff für eingeweihte Teefreunde!
Unseres Wissens nach gibt es so etwas für den Tee und Kuchen Sektor in Deutschland noch nicht. Von ähnlichen Konzepten haben wir aber aus dem gehobenen Gastronomiebereich gehört.
Fazit: Eine schöne Idee und durchaus nachahmenswert!
Weitere Infos unter: hiddentearoom
Inamo London – Essen vom anderen Stern
Inspiriert von den Einträgen von Nahrungsmittel-Blog,
fem.com und mettsalat.de habe ich mich dazu entschlossen, ebenfalls ĂĽber meinen Restaurantbesuch der sehr besonderen Art zu schreiben.

Normalerweise lasse ich mich nicht durch technischen Schnickschnack vom Wesentlichen eines Restaurantbesuches ablenken, Essen und Ambiente.
Anders ist es aber im Inamo in Soho, London. Hier ist Technik essentieller Bestandteil der ganzen Bestell-Servier-Machinerie.
Genauer, der Tisch ist die Speisekarte und zwar digital. Die Speisekarte wird mit Hilfe eines Beamers, der sich schick in einem lampenartigen Gebilde über dem Tisch versteckt hat, auf den Tisch projiziert. Mittels Touchscreen kann man nun die einzelnen Speisen und Getränke sogleich in Auftrag geben, sprich an die Küche und den Service weiterleiten. Hierzu gibt es auch ein kleines Video:
Inamo, London – ZurĂĽck in die Zukunft from La Mousson on Vimeo.
Während man nun so dasitzt und sich fragt, ob das auch funktioniert hat mit der Bestellung, entdeckt man, dass man dem Tisch ein neues Kleid geben und Schiffe versenken spielen kann, solange man auf seine Bestellung wartet.
Und nach einer Zeit, die einem eigentlich viel zu kurz vorkam, weil die ganze Technik soo einen Spass macht, kommt tatsächlich das Essen.
Und was soll man sagen, es schmeckt auch noch groĂźartig im Inamo!
Die einzige Gefahr besteht darin, sich von der Einfachheit des Bestellvorgangs und der Speisekarte, die einem jederzeit vor Augen ist, verfĂĽhren zu lassen und die Karte rauf und runter zu futtern.
Weitere Infos und Reservierung unter: http://www.inamo-restaurant.com/
Hier noch schnell die Adresse: 134-136 Wardour Street,
Soho, London,
W1F 8ZP
London: one afternoon at “The Wolseley”
Heute plaudere ich mal aus dem Nähkästchen und gestehe hiermit vor aller Welt, dass ich ein großes Schleckermäulchen bin.

Absolutes Highlight und ein Must fĂĽr Freunde der gepflegten englischen Teekultur ist ein Besuch im The Wolseley

Eins vorweg, es ist nicht leicht zur Stoßzeit einen Tisch für mehrere Personen zu ergattern. Mit Wartezeiten bis zu 45 min. ist durchaus zu rechnen. Ich persönlich habe es erst im zweiten Anlauf geschafft einen der begehrten Sitzplätze zu ergattern. Aber das Warten lohnt sich auf alle Fälle, denn man wird danach mit dem besten afternoon tea in ganz London verwöhnt und kann sich, während man wartet, die illustren Gäste und das imposante Gebäude anschauen. Es gibt auf alle Fälle viel zu sehen!

Es gibt bestimmt den einen oder anderen der, mit Blick auf die gehobenen Preise und das Gewimmel, denn die sehr hohen, hallenartigen Gemäuer verstärken das Stimmengewirr um einiges, den Eindruck gewinnt, es handele sich um eine billige Abzocke und den Ort des Geschehens vorzeitig verlässt. Ich gebe zu, der afternoon tea schlägt mit knapp 20 Pfund pro Nase (das habe ich auch erst beim Bezahlen gemerkt) sehr in die Urlaubskasse aber ich wiederhole es gerne noch einmal, es ist einfach himmlich lecker!

Wer aber gerne mit silbernen Gäbelchen und Löffelchen pittoreske Köstlichkeiten von der Porzellanetagere genießt, das Geschirr ist übrigens aus deutschen Landen, habe das überprüft, ist hier goldrichtig. Und hat man einmal Platz genommen, entschwebt man schon in eine Welt der queens und lords aus vorigen Zeiten!
Weitere Infos und Reservierung unter:http://www.thewolseley.com/
Und die Adresse lautet: 160 Piccadilly London W1J 9EB
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