La Mousson Tee Design Blog
Archiv für "Praktische Hinweise"
La Mousson macht schlau: Herstellung von Tee
Zugegeben, diese tolle Übersicht stammt nicht aus meiner eigenen Feder, aber das tut dem hohen Informationsgehalt ja keinen Abbruch. Für alle, die sich schon immer gefragt haben, worin die Unterschiede zwischen schwarzem, grünem, weißem, gelben und Oolong Tee liegen, kommt hier die Antwort in Form einer Übersicht über den Herstellungsprozess von Tee und die Abweichungen im Bereich der einzelnen Sorten. Viel Spass!
Quelle: Wikimedia Commons

Goji-Beere. Eine Beere macht Furore.
Zur Zeit ist die Goji-Beere in aller Munde und wird von verschiedensten Seiten als neue Super-Beere angepriesen. Und wie es sich gehört, gehören zu einer Super-Beere auch Superkräfte!
Fest steht, dass die Goji-Beere gar nicht so neu ist, wie man vielleicht vermuten mag. Es handelt sich wohl eher um eine Art Namensinnovation, denn in Deutschland ist sie schon länger unter dem Namen (NingXia) Wolfsbeere oder Bocksdornbeere bekannt.
Ob nun alt oder neu, hat die Goji-Beere eine Reihe von Eigenschaften, die sich positiv auf den menschlichen Organismus auswirken. An vorderster Stelle steht der hohe Gehalt an natürlichem Vitamin C, den die Superfrucht aufweist.

Auf naturheilkunde news findet sich ein hochinteressanter Artikel über die gesundheitsfördernden Leistungen der Goji-Beere.
Wichtige Erkenntnisse sind, neben dem hohen Vitamin C-Gehalt, eine einzigartige Konzentration aus Mineralien, Spurenelementen und weiteren wichtigen Vitaminen. Daneben liefern die kleinen Fitmacher jede Menge Antioxidantien und Vitamin B und helfen so, die körpereigenen Abwehrkräfte zu stärken.
Daneben lässt sich eine blutdrucksenkende Wirkung feststellen, aufgrund der enthaltenen pflanzlichen Vitalstoffe Polysaccharid und Vitamin B3. Eisen findet sich in der Goji-Beere ebenfalls reichlich, was wiederum den Aufbau roter Blutkörperchen fördert, um den Körper mit genügend Sauerstoff also Energie zu versorgen.
Weitere wichtige Inhaltsstoffe sind: Zink, Kupfer, Magnesium, Selen, Mangan und die lebenswichtigen Aminosäuren L-Arginin und Glutamin.
Der Geschmack der Goji-Beere ist leicht säuerlich, ähnlich dem der Cranberries, und eignet sich hervorragend als erfrischender Partner in Früchtetees.
Unser Tipp: SHAMAL – Früchtetee mit Goji-Beeren von La Mousson!
Chai Tee Sirup Rezept von Lucy Knisley
Das Wort Chai bedeutet im asiatischen nichts anderes als Tee und steht zunächst für Teesorten aller Art.
Was hier in Deutschland als Chai angeboten wird, unterscheidet sich davon aber grundlegend. Bestellt man in einem Cafe einen Chai Tee, bekommt man eine auf Schwarztee basierende Mischung aus Gewürzen, meist Zimt und/ oder Kardamom, die mit viel Milch aufgegossen wird. Eine Art Milchkaffee auf Teebasis. Ursprungsland dieser Art der Teezubereitung ist Indien, dort hört das Ganze auf den Namen Masala Chai und passt mit seinem bunt-gemischten Geschmacksbouquet wunderbar zu Bollywood-Filmen.
Man mag über den weihnachtlich-süßen Chai Tee denken was man will, die Geschmäcker sind ja bekanntlich unterschiedlich und ich persönlich enthalte mich einer Meinung, sondern widme mich lieber der Beschreibung eines Phänomens.
Fest steht aber, dass kein Anbieter von Heißgetränken aller Art, der was auf sich hält, auf Chai Tee in seinem Angebot verzichtet.
Für Freunde des süßen Spasses, habe ich ein wirklich schön gestaltetes Rezept für ebendiesen Chai Tee ausfindig machen können. Die Urheberin, Lucy Knisley, eine offenkundige Freundin von Chai Tee und ebenso begabte Illustratorin macht mit ihrer Zubereitungsanleitung für einen Chai Tee Sirup Lust auf kalte Herbst-Winterabende mit einer herzerwärmenden Tasse diesen heißen Getränkes.
Viel Spass beim Ausprobieren wünscht La Mousson!

Hier der Link zur Originalseite von Lucy Knisley
Über die richtige Zubereitung von Tee
Selbstverständlich soll an dieser Stelle niemandem vorgeschrieben werden, wie er seinen Tee zu trinken hat. Persönlicher Geschmack und individuelle Vorlieben stehen stets an oberster Stelle.
An diejenigen, die ihren Teekonsum noch genussvoller gestalten und aus ihrem Tee das Maximum herausholen wollen, seinen die folgenden Zubereitungshinweise gerichtet.
Ich beziehe mich in meinen Ausführungen auf das Buch Tea von Werner F. J. Schmitt, dem Geschäftsführer und Inhaber von King’s Teagarden in Berlin, der mir mit seinen unkonventionellen Erläuterungen zum Teil wirklich die Augen geöffnet hat.
Es gibt tatsächlich ein paar Dinge die man tun kann, ein paar Gewohnheiten die man ändern kann, um ohne großen Aufwand einen besseren Tee zu trinken als zuvor. Grundvoraussetzung ist natürlich ein Tee gehobener Qualität aber auch diesen kann man so oder so trinken und im schlimmsten Fall auch versauen.
Oft liegt das Problem in der Zubereitung des Tees.
Schmitt verweist auf den chinesischen Dichter Li Chih-lai (Sung-Dynastie, 900-1300), der festgestellt haben soll, dass es in der Welt drei höchst bedauerliche Dinge gäbe: das Verderben bester Jugend durch falsche Erziehung, die Entwürdigung guter Gemälde durch pöbelhaftes Begaffen und die Vergeudung guten Tees durch unsachgemäße Behandlung.
Wir wollen uns heute dem dritten Punkt widmen, Erziehung und Sittenverfall können wir mit Tee leider auch nicht beeinflussen!

Zunächst einmal sollte Tee in der richtigen Dosierung zubereitet werden. Nähere Hinweise dazu findet man bei La Mousson auf jeder Dose SHAMAL, LEVANTE oder HARMATTAN. Diese sind jeweils für einen Liter angegeben, lassen sich aber auch bequem für die gewünschte Menge berechnen.
Es sollte nur frisches Wasser verwendet werden, d. h. für den ersten Tee am Morgen sollte das Wasser aus dem Hahn eine Weile laufen, weil es sich im Schlauch gesammelt hat und abgestanden ist.
Wir schließen uns der Meinung an, dass Wasser nicht gefiltert werden muss bzw. man gar eine Entkalkungsanlage installieren lässt, da dies an der Qualität des Tees nichts ändert, sondern im Gegenteil, oftmals als Entschuldigung für schlechten Tee herhalten muss. Fakt ist, dass der größte Teil des im Wasser enthaltenen Kalks beim Kochen ausfällt und sich im Wasserkocher oder Kessel als Kalkstein wiederfindet- nicht aber im Tee. Wer nun aber trotzdem große Geschmacksunterschiede für sich selbst feststellt, dem sei seine Filteranlage gegönnt.
Kommen wir nun zum kritischsten Punkt. An dieser Stelle muss ganz klar gesagt werden, dass jede Form von Einzwängung der Teeblätter in einen Filter, ein Sieb, Teeei oder Ähnliches den Teegenuss schmälert. Dies liegt darin begründet, dass Tee sich frei bewegen muss, um sein kostbares und unverwechselbares Aroma entfalten zu können und das wiederum wiederspricht dem Prinzip der oben genannten Hilfsmittel zur Teezubereitung.
Empfehlenswert ist das Zwei-Kannen-System: In einer Kanne wird der lose und frei schwimmende Tee mit sprudelndem Wasser aufgegossen und ziehen gelassen. Ist dieser Vorgang beendet und die Ziehzeit vorbei, wird der Tee durch ein feines Sieb, um die losen Blätter aufzufangen, in die zweite Kanne gefüllt. Fertig!
Wir geben zu, dass es nachher etwas Mühe macht, die Blätter wieder aus der Kanne zu entfernen, da liegen die Vorteile eines Siebes auf der Hand, aber ihre Genuss-Sinne werden es ihnen danken, denn das Aroma kommt auf diese Weise viel besser zur Geltung.
Viel Spass beim Ausprobieren!









