La Mousson Tee Design Blog

Chai Tee Sirup Rezept von Lucy Knisley

Das Wort Chai bedeutet im asiatischen nichts anderes als Tee und steht zunächst für Teesorten aller Art.
Was hier in Deutschland als Chai angeboten wird, unterscheidet sich davon aber grundlegend. Bestellt man in einem Cafe einen Chai Tee, bekommt man eine auf Schwarztee basierende Mischung aus Gewürzen, meist Zimt und/ oder Kardamom, die mit viel Milch aufgegossen wird. Eine Art Milchkaffee auf Teebasis. Ursprungsland dieser Art der Teezubereitung ist Indien, dort hört das Ganze auf den Namen Masala Chai und passt mit seinem bunt-gemischten Geschmacksbouquet wunderbar zu Bollywood-Filmen.

Man mag über den weihnachtlich-süßen Chai Tee denken was man will, die Geschmäcker sind ja bekanntlich unterschiedlich und ich persönlich enthalte mich einer Meinung, sondern widme mich lieber der Beschreibung eines Phänomens.

Fest steht aber, dass kein Anbieter von Heißgetränken aller Art, der was auf sich hält, auf Chai Tee in seinem Angebot verzichtet.

Für Freunde des süßen Spasses, habe ich ein wirklich schön gestaltetes Rezept für ebendiesen Chai Tee ausfindig machen können. Die Urheberin, Lucy Knisley, eine offenkundige Freundin von Chai Tee und ebenso begabte Illustratorin macht mit ihrer Zubereitungsanleitung für einen Chai Tee Sirup Lust auf kalte Herbst-Winterabende mit einer herzerwärmenden Tasse diesen heißen Getränkes.

Viel Spass beim Ausprobieren wünscht La Mousson!

Chai Tea.jpg

Hier der Link zur Originalseite von Lucy Knisley

 

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Links für Montag, den 21. September 2009

La Mousson empfiehlt,

* Für alle die Fernweh verspüren, eine schöne Fotostrecke mit Reisekoffern aus aller Welt: Koffer
P.S: Koffer kann man nicht nur zum Reisen verwenden, wie man hier sieht!

* Als Anregung für eigene oder einfach nur zum schön finden: Visitenkarten

* Makaber, aber gut: Bier

* So sieht also das große Ganze aus…

Insert Coin from vurup on Vimeo.

 

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Über die richtige Zubereitung von Tee

Selbstverständlich soll an dieser Stelle niemandem vorgeschrieben werden, wie er seinen Tee zu trinken hat. Persönlicher Geschmack und individuelle Vorlieben stehen stets an oberster Stelle.

An diejenigen, die ihren Teekonsum noch genussvoller gestalten und aus ihrem Tee das Maximum herausholen wollen, seinen die folgenden Zubereitungshinweise gerichtet.

Ich beziehe mich in meinen Ausführungen auf das Buch Tea von Werner F. J. Schmitt, dem Geschäftsführer und Inhaber von King’s Teagarden in Berlin, der mir mit seinen unkonventionellen Erläuterungen zum Teil wirklich die Augen geöffnet hat.

Es gibt tatsächlich ein paar Dinge die man tun kann, ein paar Gewohnheiten die man ändern kann, um ohne großen Aufwand einen besseren Tee zu trinken als zuvor. Grundvoraussetzung ist natürlich ein Tee gehobener Qualität aber auch diesen kann man so oder so trinken und im schlimmsten Fall auch versauen.

Oft liegt das Problem in der Zubereitung des Tees.
Schmitt verweist auf den chinesischen Dichter Li Chih-lai (Sung-Dynastie, 900-1300), der festgestellt haben soll, dass es in der Welt drei höchst bedauerliche Dinge gäbe: das Verderben bester Jugend durch falsche Erziehung, die Entwürdigung guter Gemälde durch pöbelhaftes Begaffen und die Vergeudung guten Tees durch unsachgemäße Behandlung.

Wir wollen uns heute dem dritten Punkt widmen, Erziehung und Sittenverfall können wir mit Tee leider auch nicht beeinflussen!

Teeset.jpg

Zunächst einmal sollte Tee in der richtigen Dosierung zubereitet werden. Nähere Hinweise dazu findet man bei La Mousson auf jeder Dose SHAMAL, LEVANTE oder HARMATTAN. Diese sind jeweils für einen Liter angegeben, lassen sich aber auch bequem für die gewünschte Menge berechnen.

Es sollte nur frisches Wasser verwendet werden, d. h. für den ersten Tee am Morgen sollte das Wasser aus dem Hahn eine Weile laufen, weil es sich im Schlauch gesammelt hat und abgestanden ist.
Wir schließen uns der Meinung an, dass Wasser nicht gefiltert werden muss bzw. man gar eine Entkalkungsanlage installieren lässt, da dies an der Qualität des Tees nichts ändert, sondern im Gegenteil, oftmals als Entschuldigung für schlechten Tee herhalten muss. Fakt ist, dass der größte Teil des im Wasser enthaltenen Kalks beim Kochen ausfällt und sich im Wasserkocher oder Kessel als Kalkstein wiederfindet- nicht aber im Tee. Wer nun aber trotzdem große Geschmacksunterschiede für sich selbst feststellt, dem sei seine Filteranlage gegönnt.

Kommen wir nun zum kritischsten Punkt. An dieser Stelle muss ganz klar gesagt werden, dass jede Form von Einzwängung der Teeblätter in einen Filter, ein Sieb, Teeei oder Ähnliches den Teegenuss schmälert. Dies liegt darin begründet, dass Tee sich frei bewegen muss, um sein kostbares und unverwechselbares Aroma entfalten zu können und das wiederum wiederspricht dem Prinzip der oben genannten Hilfsmittel zur Teezubereitung.
Empfehlenswert ist das Zwei-Kannen-System: In einer Kanne wird der lose und frei schwimmende Tee mit sprudelndem Wasser aufgegossen und ziehen gelassen. Ist dieser Vorgang beendet und die Ziehzeit vorbei, wird der Tee durch ein feines Sieb, um die losen Blätter aufzufangen, in die zweite Kanne gefüllt. Fertig!

Wir geben zu, dass es nachher etwas Mühe macht, die Blätter wieder aus der Kanne zu entfernen, da liegen die Vorteile eines Siebes auf der Hand, aber ihre Genuss-Sinne werden es ihnen danken, denn das Aroma kommt auf diese Weise viel besser zur Geltung.

Viel Spass beim Ausprobieren!

 

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Links für Donnerstag, den 17. September 2009

* Zunächst einmal sei auf das schöne Interview mit La Mousson im Cha-Tao-Tee-Blog hingewiesen: Interview

* Nützlicher Ständer fürs iPhone, dazu noch zum Selberbasteln: iPhone

* “Am Schreibtisch kann ich ein kleines bisschen fliegen” (Jurek Becker): Schreibtisch

* Tee gegen Alpträume: Tee

Viel Spass beim Stöbern wünscht La Mousson!

 

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Inspecteur La Mousson lösst Rätsel um aktuelles Google Ufo Doodle

Was ist denn da bei Google los?

Seit heute morgen reibt man sich beim Öffnen der Seite fassungslos die Augen und denkt: Oh mein Gott, Außerirdische haben das “l” von Google entführt. Ist das erst der Anfang? Da kann nur Unheil drohen…
Oder hat man bei Google Erich von Däniken als neuen Berater angestellt?
Fragen über Fragen…
Auf dem Bildschirm sieht man statt des üblichen, bunten Google Logos ein Kornfeld, in das die Buchstaben G-o-o-g- -e eingemäht wurden, das “l” fehlt und über dem “o” schwebt ein unbekanntes Flugobjekt. Höchstmysteriös.
Und unter uns gesagt: das Ganze erinnert stark an diesen Mysteryfilm, Signs hieß er glaube ich, mit Mel Gibson. Aber Naja…
Schon einmal hat Google mit einer ähnlichen Aktion die Aufmerksamkeit der User auf sich gezogen, ist aber eine Antwort schuldig geblieben. Ob es diesmal genauso ist?

Zur Erklärung: ansich sind Doodles nichts Ungewöhnliches, man erinnere sich an die Fußball-WM, Weihnachten oder andere wichtige Ereignisse der Weltgeschichte. In letzter Zeit häufen sich aber Doodles, auf die sich niemand so recht einen Reim machen kann und man fragt sich “Was will uns der Künstler damit sagen?”

Es gibt übrigens auch Stimmen, die behaupten, das “l” würde gar nicht fehlen, sei aber deutlich schmaler gehalten und in der Nähe des Mähdreschers zu finden. Darüber bilde sich jeder selbst seine Meinung!

goog_e.jpg

Quelle: Alpha Centauri bzw. Google-Homepage

La Mousson hat sich auf Spurensuche begeben um diesem übernatürlichen Phänomen auf die Spur zu kommen. Wir präsentieren die top 5 Erklärungen für dieses außergewöhnliche Phänomen.

1. Das Ganze hat etwas mit der Einführung von Google-Wave zu tun.

2. Google will sich einen neuen Namen zulegen (beim letzten Mal fehlte das “o”, jetzt verschwindet das “l”).

3. Das Google Doodle ist eines von einer Serie aus 3 Doodlen.
Google Korea hat die Auflösung zum gestrigen Doodle Rätselhaftes Phänomen veröffentlicht (englische Übersetzung). Darin heißt es, dass es ein Teil einer Serie von drei Doodles ist. Der nächste Teil soll am 15. September veröffentlicht werden. Als Tipps gibt man mystery, transparency/invisibility, a novel (Mystery, Transparenz/Unsichtbarkeit und Roman) an.

Möglicherweise will Google mit den Doodles den Geburtstag von H. G. Wells feiern, ein Pionier der Science-Fiction-Literatur, man erinnere sich an The War of the Worlds (Der Krieg der Welten). Dies würde auch zu den Tipps passen, da er mit The War of the Worlds (Der Krieg der Welten) einen Roman verfasst hat, der eine Invasion vom Mars aus beschreibt und sein Werk The Invisible Man passt zu transparency/invisibility.

Hier wird zum Beispiel erklärt das L Transparenz bedeuten soll.

4. Wir glauben allerdings, das Google gemerkt hat, dass es einen weit größeren Buzz im Netz erzeugen kann, wenn die Doodles unklar sind und viel Raum für Spekulationen lassen. Somit bleibt das ganze mit großer Wahrscheinlichkeit mit klugem Kalkül berechnete Marketingtaktik.

 

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London: Private Atmosphäre im “Hidden Tea Room”

Aus unserer London Reihe kommt hier noch ein besonderer Tipp für Freunde exklusiver Lokalitäten.

Der Hidden Tea Room beschreibt sich selbst als private underground restaurant in London, which hosts Traditional Champagne Afternoon Teas.

Die Veranstalterin nennt sich ominös Lady Gray und beschreibt sich als passionierte Konditorin, mit einer besonderen Affinität zur französischen Patisserie-Kultur aber auch zur amerikanischen und englischen Backkultur. Mehr erfahren wir nicht über sie, ebensowenig wie über den Standort des tea rooms, der irgendwo in der Nähe der Old Street liegen soll. Der Nachfrage entsprechend öffnet der Hidden Tea Room seine Pforten 2 bis 8 Mal im Monat. Ein Blick auf die Liste der Reservierungen verrät aber, dass bis Ende November alles ausgebucht ist.

hiddentearoom.jpg

Die Speisekarte reicht vom traditionellen cream tea, über cupcakes, lemon drizzles und hausgemachte englische scones bis zu 23 verschiedenen Sorten Tee. Jede Veranstaltung beginnt traditionell mit einem Glas Champagner auf der Dachterasse!

Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, die Intimität des guten alten afternoon tea zurückzuholen, die im Zeitalter von Ketten und Massenabfertigung etwas verloren gegangen scheint. Daneben bietet sie eine schöne Alternative zum steifen Nachmittagstee in so manchem Luxushotel.
Aus diesem Anspruch heraus entstand die Idee afternoon teas in einem wohnzimmerartigen, privaten Umfeld zu veranstalten, indem sich Freunde der englischen Teekultur zum gemeinsamen Schlemmen treffen können. Der Hidden Tea Room wird somit zum Insider-Treff für eingeweihte Teefreunde!

Unseres Wissens nach gibt es so etwas für den Tee und Kuchen Sektor in Deutschland noch nicht. Von ähnlichen Konzepten haben wir aber aus dem gehobenen Gastronomiebereich gehört.
Fazit: Eine schöne Idee und durchaus nachahmenswert!

Weitere Infos unter: hiddentearoom

 

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Vice Versa von Jacques Khouri

Auf der Suche nach interessanten Beiträgen bin ich auf ein entzückendes Video gestoßen, dass die Umweltproblematik sehr geistreich umsetzt.

Vice Versa ist ein animierter Kurzfilm, in dem ein Zwillingspärchen sich darüber uneinig ist, wie sie die Umwelt zum Besseren verändern könnten.
Am Ende finden sie aber einen Kompromiss, der beide Sichtweisen in sich vereinigt und somit beide zufrieden stellt.
Die Botschaft des Film fordert also zu einer größeren Kompromissbereitschaft auf, denn oftmals haben konkurrierende Parteien ja das gleiche Ziel. Gemeinsam lassen sich Probleme sowieso leichter lösen.

Hergestellt wurde dieses wunderbare Exempel für eine bessere Welt von dem kanadischen Lehrer und Animationskünstler Jacques Khouri.

vice versa from jacques khouri on Vimeo.

 

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Links für Mittwoch, den 9. September 2009

*Schöner Wohnen mit Lego: designyoutrust

*Gesundheit: Schwarztee gegen Diabetes sciencedaily

*Diese Verpackung macht selbst eingefleischte (man beachte das Wortspiel) “veggies” schwach: dieline

*Gesucht wird die kreativste Art Tee zu trinken. Das “Tea Council of the USA, Inc.” veranstaltet dazu einen Wettbewerb. Mitmachen kann man hier:
how to drink tea

*Milch macht müde Männer munter: lovelypackage

 

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Links für Sonntag, den 6. September 2009

*Meine Empfehlungen heute: nano

*Sehr witziges Packungsdesign bei dr. stuarts: lovelypackage.com

*Zum Relaxen am Sonntagabend:

A passage to Darjeeling from Ehab Mehedi on Vimeo.

*Diäten mit Tee: www.focus.de

Viel Spass beim Stöbern und eine erfolgreiche Woche
wünscht La Mousson!

 

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Inamo London – Essen vom anderen Stern

Inspiriert von den Einträgen von Nahrungsmittel-Blog,
fem.com und mettsalat.de habe ich mich dazu entschlossen, ebenfalls über meinen Restaurantbesuch der sehr besonderen Art zu schreiben.

inamo_n+u.jpg

Normalerweise lasse ich mich nicht durch technischen Schnickschnack vom Wesentlichen eines Restaurantbesuches ablenken, Essen und Ambiente.
Anders ist es aber im Inamo in Soho, London. Hier ist Technik essentieller Bestandteil der ganzen Bestell-Servier-Machinerie.
Genauer, der Tisch ist die Speisekarte und zwar digital. Die Speisekarte wird mit Hilfe eines Beamers, der sich schick in einem lampenartigen Gebilde über dem Tisch versteckt hat, auf den Tisch projiziert. Mittels Touchscreen kann man nun die einzelnen Speisen und Getränke sogleich in Auftrag geben, sprich an die Küche und den Service weiterleiten. Hierzu gibt es auch ein kleines Video:

Inamo, London – Zurück in die Zukunft from La Mousson on Vimeo.

Während man nun so dasitzt und sich fragt, ob das auch funktioniert hat mit der Bestellung, entdeckt man, dass man dem Tisch ein neues Kleid geben und Schiffe versenken spielen kann, solange man auf seine Bestellung wartet.

Und nach einer Zeit, die einem eigentlich viel zu kurz vorkam, weil die ganze Technik soo einen Spass macht, kommt tatsächlich das Essen.

Und was soll man sagen, es schmeckt auch noch großartig im Inamo!
Die einzige Gefahr besteht darin, sich von der Einfachheit des Bestellvorgangs und der Speisekarte, die einem jederzeit vor Augen ist, verführen zu lassen und die Karte rauf und runter zu futtern.

Weitere Infos und Reservierung unter: http://www.inamo-restaurant.com/

Hier noch schnell die Adresse: 134-136 Wardour Street,
Soho, London,
W1F 8ZP


Größere Kartenansicht

 

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